Autor Thema: Cushing Syndrom  (Gelesen 37941 mal)

Silvia Gremmler

  • Gast
Cushing Syndrom
« am: 15 Juni 04 15:44 »
Welcher Pferdebesitzer hat ein Pferd mit einem Cushing Syndrom!
Wer hat von dem Heilpraktischen Mittel Cush X gehört,oder hat Erfahrungen damit gesammelt?

Gruß,Silvia

[edit: Ich hoffe, das war so in deinem Interesse, Silvia ;)

Gruß Tommy]

Birgit Lässig

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #1 am: 24 Juni 04 08:21 »
Hallo Silvia,
unser ca. 25-jähriger Wallach "leidet" schon seit einigen Jahren am Cushing Syndrom. Bei ihm hat sich die Krankheit durch ständigen Durchfall gezeigt. Er bekommt täglich Cyproheptadin und damit geht es ihm gut. Eine Verschlechterung ist bisher immer nur in der Zeit der Futterumstellung (Weide/Stall) aufgetreten. Jetzt hat er schon länger wieder stärkeren Durchfall. Unser Tierarzt hat uns geraten, das Medikament umzustellen. Es gibt wohl auch etwas homöopathisches (vielleicht das was Du gemeint hast?). Wird sich zeigen, ob das bei ihm wirkt, anscheinend hilft es bei vielen Pferden.
Viele Grüße,
Birgit

[%sig%]

Sabine

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #2 am: 7 Juli 04 11:48 »
Liebe Silvia, meine Stute hat auch Cushing. Bei ihr waren die Symptome: unglaublich dickes und langes Fell, das sogar im Sommer nicht ganz verschwand (es ist immerhin eine 3/4 Vollblutaraberkreuzung!)Außerdem war sie apathisch und vor allem ungeheuer verfressen. Richtig manisch, sie interessierte sich für nix mehr außer Futter. Vor allem auf der Kruppe und am Kamm setzte sie richtige Fettwülste an, über den Augen hatte sie ebenfalls Fettablagerungen. Schließlich trank sie dann auch noch ca. 40 liter Wasser am Tag (wahrscheinlich durch die häufig damit einhergehende Diabetes).Wir haben, nachdem die Diagnos klar war (Blutuntersuchung), erstmal eine homöopatische Stärkung vorgenommen, die eine Tierheilpraktierin durchgeführt hat.Ich könnte Dir die Tropfen nochmal raussuchen, die sie bekommen hat, und sie hat auch ein paar homöopatische Spritzen bekommen. Aber unsere Heilpraktikerin meinte, die Aussichten, es allein auf homöopatischem Wege in den Griff zu bekommen seien eher nicht so gut, vor allem wegen der Diabetes. Wir haben uns dann entschlossen, Pergolid zu geben, was bisher sehr gut anschlägt. Sie bekommt einmal täglich 0,5 mg (d.h. 1/2 Tablette) PERMAX, das wir in Holland über eine Internetapotheke bestellen. Kosten: 100 Tabletten a 1,0 mg 145,76 €, man kommt also 200 Tage damit aus, das sind pro Tag Kosten von ca. 73 Cent).Die Stute hat dieses Frühjahr ihr Fell ganz normal verloren, das unmäßige Trinken hat sich normalisiert, sie ist wieder viel munterer - nur der Fressdrang ist noch da, aber sie war schon immer so eine Turbofresserin - es sind ja auch häufig genau diese Pferde, die Cushing bekommen, die "guten Futterverwerter", sommers immer zu fett und von ständigem Hunger geplagt .. dagegen haben wir strikt rationierte Weidezeiten eingeführt, ansonsten Paddock und abends Stroh.
Grüße aus dem Hamburger Umland und über eine Antwort würde ich mich freuen.
Sabine

Hanna

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Re: Cushing Syndrom
« Antwort #3 am: 8 Juli 04 10:34 »
Hallo

bitte erzhle mir mehr über das Syndrom,da ich leider glaube dass meine Stute es auch hat
!

Vielen Dank Hanna

Sabine

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #4 am: 8 Juli 04 17:06 »
Hallo Hanna!
Wenn du mit einer Suchmaschine (google oder so) im www „Cushing Syndrom“ + Pferd eingibst, bekommst du jede Menge Infos über diese Krankheit. Wir sind auch über Bekannte darüber „gestolpert“, die uns darauf hinwiesen, dass es diese Erkrankung auch bei Pferden gibt. Unser Tierarzt tat unsere Vermutung zunächst mit dem Kommentar ab: „... das kommt bei Pferden sooo selten vor, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es das ist ...“. Aber als ich ihm einiges aus dem www ausgedruckt hatte, hat er dann auch selbst geforscht und gefunden. Also, das equine Cushing Syndrom kann verschiedene Ursachen haben, eine davon, die wahrscheinlichste bei unserer Stute, ist ein Tumor an der Hirnanhangdrüse, die „Fachpresse“ schreibt das so:

Das Equine Cushing Syndrom (ECS) ist ein häufiges Problem älterer Pferde und Ponys Durch den Verlust der Hemmung bestimmter Enzymreaktionen in der Hirn-anhangdrüse werden eine Reihe von Hormonen wie MSH, Endorphin, CLIP und ACTH vermehrt ausgeschüttet. Dies bewirkt eine sechsfach erhöhte Aktivität des ACTH, ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das u.a. die Ausschüttung von Cortison in den Nebennieren anregt.
Da es nicht dem Feedback-Mechanismus unterliegt, führt dies mit der Zeit zum Cushing Syndrom. Symptome sind verstärkte Behaarung, Schwitzen, Hufrehe, Lethargie, Gewichtsabnahme oder Fett-umverteilung, herausquellende Fettpolster und erhöhte Infektionsanfälligkeit.
Die empfohlene Behandlung des ECS beinhaltet derzeit Produkte, die die Stoffwechselprodukte der Hormone der Hirnanhangdrüse verringern. Es sind jedoch nur wenige klinische Daten veröffentlicht, die diese Wirkungsweisen bestätigen.

und folgendes aus der Praxis:

Das Cushing-Syndrom kann auch bestehen, wenn NICHT alle Anzeichen dafür GLEICHZEITIG auftreten:
- häufiges Saufen mit überdurchschnittlich viel Wasserlassen;
- schnelles Schwitzen bei leichter Arbeit;
- lockiges, langes Fell sowie Probleme im Fellwechsel bzw. gar kein Fellwechsel mehr;
- seltsame Fettverteilung über den Augen, am Mähnenkamm sowie auf der Kruppe. Sonstiger Körper sieht normal bis schlank aus;
- Hufrehe.
Sollte nur eines dieser Anzeichen vorhanden sein, besteht auch immer ein Verdacht auf Cushing!

Du solltest also, liebe Hanna, auf jeden Fall deinem Tierarzt deine Vermutung mitteilen. Wir haben, wie bereits geschrieben, mit PERMAX (= Wirkstoff Pergolid) aus einer holländischen Internet-Apotheke bisher sehr guten Erfolg gehabt. Und lass dir (und deinem Tierarzt) sagen, was auch Hanno Pilartz in der FS (2003) geschrieben hat – ruhig mit einer geringen Dosierung beginne! Wenn die nicht wirkt, schlägt erfahrungsgemäß auch eine höhere nicht an. Unsere Stute bekommt bei einem Körpergewicht von ca. 350 -400 kg 0,5 mg, d.h. ½ Tablette PERMAX 1 mg täglich. Eine homöopatische Zusatzbehandlung zur Stärkung des Allgemeinbefindens ist mit Sicherheit auch gut.

Übrigens habe ich gerade vor ein paar Tagen das Medikament bestellt, und gestern ruft mich mein Tierarzt an, dass er jetzt auch das gleiche PERMAX für mich hat, eine andere Pferdebesitzerin hatte es bei ihm angefordert, wollte aber dann aufgrund der Kosten die Behandlung doch nicht durchführen. Also, wenn dein Tierarzt es braucht, könnte er eine Packung (100 Stück)  auch bei mir oder bei meinem Tierarzt bekommen. Adressen gebe ich dir bei Bedarf.

Melde dich mal, und erzähl was von deinem Pferd!
Gruß
Sabine

Hanna

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #5 am: 10 Juli 04 22:28 »
Hallo Sabine ,vielen Dank für Deine Ausführliche Antwort!

Also ich habe meine Gusti seit September 2000 und sie ist im April 1997 geboren!

Leider trifft bei Ihr auch das schnelle Schwitzen bei wenig Arbeit zu,dass war mir schon immer aufgefallen, und daher kommt der Tierazrt jetzt wenns klappt schon morgen und schaut sich alles mal genauer an!

Leider hat die kleine Goni seit gestern nun auch noch Durchfall und eine dicke Speicheldrüse.

Bei mir kommt zur Zeit echt alles auf einmal!

Ich melde mich ,wenn ich die Diagnose hab.


Lässt sich generell durch spezielles Futter der Krankheitsverlauf  positiv beeinflussen?


Liebe Grüße Hanna

Birgit Lässig

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #6 am: 12 Juli 04 15:12 »
Hallo zusammen,

jetzt muss ich auch noch was schreiben: Bei unserem Pferd war das einzige Symptom chronischer Durchfall. Zum Glück scheinen wir einen echt fähigen Tierarzt zu haben, denn er hat gleich eine entsprechende Blutuntersuchung durchgeführt.
Wir haben unseren Wallach seither mit Cyproheptadin behandelt und der Durchfall war auch meistens weg und die Blutwerte in Ordnung. Seit einer Weile ist der Durchfall wieder schlechter und dieses Jahr hatte er auch Probleme mit dem Fellwechsel und ist ziemlich abgemagert. Anscheinend wirkt das Medikament nicht mehr so richtig.
Ab heute fangen wir eine homöopathische Behandlung an. Ich hoffe mal, dass er den Kräutercocktail überhaupt frisst :-)
Ich kann ja mal bescheid geben, ob sich eine Besserung einstellt. Wenn nicht, dann werden wir es wohl auch mit Permax probieren.
Viele Grüße aus Stuttgart und alles Gute für Dein Pferd! (...und sollte die Diagnose Cushing sein: es gibt Schlimmeres. Wenn man weiß woran man ist, dann kann man doch ganz gut helfen).
Birgit

[%sig%]

Silvia Gremmler

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #7 am: 12 Juli 04 16:19 »
Es gibt die Möglichkeit,daß Pferd mit Mönchspfeffer zu behandeln.Es heilt nicht die Krankheit,sondern lindert die Syntome.
Das gibt es einmal von der Firma,Horse und Hound Track Shop,und heißt Hormonice.Dies ist in flüssiger Form(habe ich allerdings bisher noch nicht ausprobiert).
Die Telefonnummer für die Bestellung ist 05251/66026.
Es gibt dieses Mittel noch von einer anderen Firma,welches allerdings in pulverform(Name,Cush X) ist.Es wird von unserer Stute nicht so gern gefressen,deshalb werde ich das nächste Mal die flüssige Form bestellen.
Der Gesundheitszustand hat sich bei unserer Stute sehr zum positiven verändert.Wir füttern das Mittel seit ca.1 Monat.Sie hat sogar noch einmal einen Fellwechsel!

Gruß,Silvia

Birgit Lässig

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #8 am: 9 August 04 08:36 »
Hallo zusammen,

wir haben jetzt die Kräuterkur bei unserem Wallach beendet. Zur Zeit bekommt er gar keine Medikamente mehr. Die Werte sind leider kein bisschen besser geworden. Jetzt kommt diese Woche unser Tierarzt noch mal und wird uns ein Rezept für Permax geben. Kennt jemand von Euch eine billige Internetapotheke?
Silvia, was kostet denn dieser Mönchspfeffer und wieviel fütterst Du täglich davon? Vielleicht wäre das noch eine Alternative, die etwas billiger ist. Unser Tierarzt meinte das Permax kann schon ganz schön teuer werden, je nachdem wieviel man dosieren muss....

Viele Grüße,
Birgit

[%sig%]

Gabi

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #9 am: 11 August 04 12:35 »
Hallo Sabine,
könntest Du mir bitte das erwähnte homöopathische Mittel raussuchen?
Mein 22 jähriger Haflingerwallach hat auch Cushing. Mir wurde von einer Bekannten das homöop. Mittel Hypophysis sues empfohlen, der das allerdings auch nur empfohlen wurde.
Kennt jemand das Mittel und hat Erfahrungen damit?
Mein Hafi wird immer dünner. Frißt und trinkt sehr viel. Hab ihn gerade das zweite Mal in diesem Jahr geschoren.
 Die Tiho-Hannover hat ihm im letzten Jahr getestet, konnte aber von den Blutwerten her keine eindeutige Diagnose stellen, da er grenzwertig war. Allerdings waren sich alle Ärzte, die ihn bisher untersuchten sicher, daß er Cushing hat, aufgrund der klassischen Symptome.
Bevor ich Permax gebe, möchte ich natürlich alles andere ausprobieren, da es ja doch große Nebenwirkungen hat.
Wäre über eine Info sehr dankbar.
Gruß, Gabi

[%sig%]

simone

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #10 am: 16 August 04 19:00 »
Hallo Zusammen!

Ich hatte bis Januar 2004 auch ein Stute, 32 Jahre Rasse unbekannt - war Fuchs m.hellem Behang - auch sehr viel Beinbehang, größer wie ein Hafi und auch etwas stabiler. Sie hatte schon seit etwa 4 Jahren Cushing - es war aber nicht nachgewiesen (einmal hatte ich einen Bluttest machen lassen - da war der Cortisol-Wert sogar zu niedrig).
Mein Tierarzt hat das Cushing Syndrom vermutet - aufgrund der Symptome: - langes, lockiges Fell - eigentlich kein Fellwechsel mehr (das Fell ging nur schubweise raus) - Durchfall hatte sie auch ständig (wir hatten es immer auf die ständige Gabe von Equipalazone geschoben)- sie hatte auch im Vorfeld schon mal einen Reheschub (!! vermutete Belastungsrehe !!) danach bekam sie nach jedem Hufschmiedtermin ein paar Tage lang Equipalazone, um einer Entzündung vorzubeugen.
Eigentlich ging es ihr dann ganz gut - im Jahr 2002 bekam sie einen erneuten Reheschub(wurde aber nicht als Rehe erkannt, sondern als Arthrose behandelt) - der war echt sooo schlimm, dass wir ihr noch eine Frist von 2 Wochen gesetzt hatten - einschläfern oder nicht. Sie bekam dann noch einen Rehebeschlag - und ein paar Tage später ging es ihr wieder "besser". Dann durfte sie auch nicht mehr auf die Koppel - nur noch weicher Boden. - Am 10.Januar 2004 mußte ich sie einschläfern lassen - sie hatte vom Nachbarpferd auf dem Paddock einen Schlag abbekommen - Fuß gebrochen!

Tschüß und Kopf hoch mit Euren Cushing-Pferden
Simone

Gabi

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #11 am: 20 August 04 11:51 »
Hallo Birgit,ich weiß nicht ob Du schon Antworten auf Deine Fragen bekommen hast.Meine 24jährige Stute bekommt seit 2 Wochen Pergolide(Wirkstoff=Permax).Bestellt hab ich um zu testen ob das Mittel anschlägt 100 Tabletten Pergolide 0,25mg (2 Tabl./Tag=50Tage)Kosten:32 Euro+Versand bei www.medicijnen.nl.Online bestellen und bezahlen und original Pezept hinschicken.
Mönchspfeffer ist im Cush X von Hilton Herbs enthalten-Kosten 1kg mit Versand ~45Euro ,je nach Stockmaß bei 1,57 gibt man 3-4 Löffel am Tag und zu Bestellen am schnellsten telefonisch bei Katja Poppner 05823-7080(ab 14:00 Uhr)Auf der Packung steht 4-5 Wochen bis gewünschte Wirkung einsetzt...Ich hoffe ich konnte Dir damit helfen.Leider kann ich Dir keine Resultate der Pergolidbehandlung nennen,da ich auch erst gerade angefangen habe.
Liebe Grüße von Gabi und Princess

Silvia Gremmler

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #12 am: 7 September 04 14:36 »
Hallo liebe Leute,

vielen Dank für die vielen guten Ratschläge und Tips,zum Chushing Syndrom.Unser Pferd bekommt seit ca. 2 Monaten das Mittel
CUSH X.Bisher hat sich noch nicht so viel bei verändert(etwas gehaart).Ihr Cushing Syndrom ist zum Glück nicht so extrem,wie bei vielen anderen Pferden(keine lockiges Fell).
Ich denke,wir müssen das CUSH X erst eine ganze Weile füttern,damit man einen Erfolg sieht!
Nun hatte unsere Stute auch noch Druse,warscheinlich durch eine Schwächung des Imunsystems.Sie muß sich von einem Pferd aus der Nachbarschaft angesteckt haben.Zum Glück geht es ihr nun wieder gut,und sie wird sogar schon wieder geritten.

Gruß,Silvia

Helena

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #13 am: 25 September 04 12:18 »
Ich habe vor eineigen Tagen das erste mal von dieser Krankheit gehört . Mein Pferd ist erst 11 Jahre alt, hat aber entsetzlich dickes und langes Fell seit 4 Wochen etwa.
Andere Symptome sind schnelles Schwitzen, was aber auch durch das dicke Fell verursacht werden kann, und Abgeschlagenheit. Zusätzlich hat er noch geschwollene Ohrspeicheldrüsen.
Ich überlege, ob das auch Cushing sein kann, oder einfach nur ein verfrühter Winterfellschub. Jedoch hat mein Pferd sonst selbst im Winter sehr dünnes Fell gehabt.
Ich wäre dankbar für eineige Tipps.

christina

  • Gast
Re: Cushing Syndrom
« Antwort #14 am: 26 September 04 19:48 »
Hallo!

Meinen meinem 24-jährigen Welsh-Pony-Wallach besteht seit 3 Tagen auch der Verdacht auf sas Cushing Syndrom! Er war bis vor 2 Wochen top fit. Wurde noch täglich geritten, war munter und, gehfreudig und leistungsbereit bis er von einem Tag auf den nächsten auf einem Vorderbein sehr stark lahmte. Der Tierarzt dagnostrizierte erst Hufgeschwür, da die Medikamente nicht anschlugen, dann  Hufquetschung wobei er auch hier nicht auf due Behandlung ansprang, so wurde dann geröngt, da die Beeschwerden immer stärker wurden. Auf dem Röntgenbild war dann einen noch nicht soo starke, aber doch deutliche Rotation des linken Hufbeins zu sehen. Im anderen Huf allerdings war so gut wie keine Veränderung festzustellen. Zudem ha das Pony in diesem Jahr zum ersten Mal sein Winterfell nicht mehr verloren, so daß wir ihn, aufgrund von Atembeschwerden, 2 Mal im Sommer scheren mußten. Nach dem ersten Scheren dauerte es ungefähr 6 Wochen bis er wieder sehr dickes Fell hatte, so daß wir ihn erneut scheren mußten. Da er im Moment einen akuten Reheanfall hat, kann er noch nicht auf Cushing getestet werden. Allerdings hat er von unserer Tierärztin Frog-Unterlagen aus England mit breitem Tape unter die Vorderhufe gebaut bekommen, wodurch er sofort Erleichterung hatte. Mit Hilfer dieser Gummi-Unterlagen wird der Huf sofort entlastet, was zusammen mit Schmerzmitteln schaffte, daß das Pony nach 3 Tagen schon wieder freiwillig um mich herumlief, versuchte aus seiner Box auszubüxen u.Ä. ... ansonsten wir der erstmal einfach auf Rehe behandelt und bekommt nur ein bißchen Stroh und ganz wenig Heu, sowie 3 Mal täglich 1 Kilo Möhren, einige Bananen über den Tag verteilt und wenige Äpfel.

Wie sieht es mit Behandlungsmethoden zu dieser Krankheit aus? Welche Päparate wurden erfolgreich eingesetzt? Gibt es zu Unterstützung oder zur Ergänzung der Therapie alternative Behandlungsmethoden oder -erfolge wie z.B. Akupunktur?

Wäre sehr dankbar über Post und weitere Infos zu diesem Thema!

Vielen Dank!