Autor Thema: Hufgelenksentzündung  (Gelesen 98272 mal)

joy

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #45 am: 7 Mai 07 19:04 »
Ahso,na bin ich ja mal gespannt  ;)

jolly

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #46 am: 19 September 07 20:38 »
hallo ihr ich bin neu hier und vor ein paar wochen wurde bei meinem pferd hufgelenksentzündung festgestellt und zwar in beiden vorderbeinen  :'(. vor etwa 2 wochen wurde ihm hyaluronsäure gespritzt und er lief nach einigen tagen super gut  :)  mein pferd steht tag und nacht draußen in der herde und bewegt sich völlig frei. jetzt 2 wochen nach den spritzen lahmt er wieder deutlich. er kann kaum noch stehen da es ja beide beine betrifft. ich habe mein pferd vor einem halben jahr gekauft und habe mich sofort in ihn verliebt. er ist ein ganz tolles pferd (paint horse) ein absolut treuer begleiter. aber ich weiß echt nicht mehr weiter. er verlagert im stehen das ganze gewicht auf die hinterbeine und steht den ganzen tag nur noch außerhalb der herde unter einem baum  :'( es ist ganz schrecklich anzusehen. freitag fahren wir wieder in die klinik. ob ich ihm nochmal die säure spritzen lasse weiß ich noch nicht. das geld wird nämlich auch knapp. weiß echt nicht mehr weiter :(

finaly

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #47 am: 28 Juli 10 20:48 »
Mein Pferd hatte vor ca 4 Monaten zum ersten Mal eine HGE. Ursache laut TA vermutlich Bein angeschlagen beim Wälzen währen der Kolik. Denn direkt nach der Kolik,als ich wieder mit dem Reiten beginnen wollte,fühlte ich das mit meinem Pferd was nicht stimmt. Sie tickte so minimal,daß es niemand am Stall erkennen konnte,aber ich habs gespürt. Das Bein war nicht warm, nicht dick. Eine Pulsation war aber zu spüren. Sie wurde in den ca 6 Wochen zweimal gespritzt und stand zwei Wochen davon komplett. Danach fingen wir mit Schritt führen an. nach sechs Wochen fingen wir mit Schritt reiten an usw. Bevor wir damit begonnen haben,bekam sie orthopädische Eisen. Nach ca. drei Monaten trat eine angebliche Hufprellung am anderen Huf auf. Dann stand sie eineinhalb Wochen und bekam eine Ledersohle zwischen Eisen und Huf. Dann zwei Tage später das gleiche am anderen Huf. Angeblich bekam sie nun Druck durch die Eisen. Eisen runter- Equipalazone und gewartet. Nach zweieinhalb Wochen immer noch lahm. Dann wieder inne Klinik. Neue Diagnose-nach vier Monaten-wieder HGE!!!!! Oh nein. Freitag kommt sie für drei Monate in den Offenstall. Sie wurde gespritz,kriegt in drei Wochen noch eine Spritze! Laut TA ist das nun die letzte Chance. Sie ist erst sieben und erst eineinhalb Jahre unterm Sattel!!! Sie wird leicht gearbeitet. Täglich eine Stunde leichte Dressurarbeit auf Besten Boden-und trotzdem!!!! TA sagt,wenn es in drei Monaten nicht weg ist oder aber wieder auftritt-dann wars das. Dann wäre sie einfach nicht reitbar. Das ganze rumdoktern könne man sich sparen ;-(
Ich werde mich in drei Monaten wieder melden,

christa

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #48 am: 29 Juli 10 09:34 »
Liebe Finaly,

bei einer Hufgelenksentzündung kommen folgende Ursachen in Frage:

Verstauchung
Lange Beschlagsperioden=Lange Zehen
Fehlstellungen am Huf
Fremdkörper im Huf
Unausgewogenes Futter
Fäulnisbakterien im/am Huf (Matratzenlager,...)
Direkte Verletzungen am Huf
Keine Aufwärmphase beim Reiten

 * Bei starken Entzündungen bei einer Hufgelenksentzündung haben sich äußerlich feuchte Umschläge mit Arnikatee bewährt. Ein Angußverband, der tagsüber oder nachts einwirken kann, kann hier schnell eine Schmerzlinderung bringen. Für den Tee berechnet man ca. 100 Gramm Arnikablüten auf 1 Liter Wasser.

* Innerlich kann man dem Pferd Teufelskrallenwurzel geben. Täglich 30 Gramm der Wurzeln, die Nachts in Zucker-Wasser eingelegt werden, mit unter das Futter geben. Die Einweichflüssigkeit sollte auch mit unter das Futter gegeben werden. Diese Kur gibt man 6 Wochen lang, 3 mal im Jahr, oder nach Bedarf. Teufelskrallenwurzel wirkt stark entzündungshemmend und leicht schmerzstillend. Die Wurzel schmeckt sehr bitter, deswegen sollte man sie mit viel eingeweichten Rübenschnitzeln verfüttern und eventuell die tägliche Dosis leicht reduzieren, damit der Geschmack akzeptabel für das Pferd ist. Teufelskrallenwurzel darf nicht angewendet werden bei Magengeschwüren!

* Bei der Fütterung solltest Du auf ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis achten, da sonst der Knochenstoffwechsel stark gestört wird. Das heißt: Ganz wenig Getreide und Brot füttern, viel Heu und Gras verfüttern, Maissilage komplett meiden, Heusilage nur in kleinen Mengen geben. Eventuell kannst Du täglich 50-100 Gramm Futterkalk ins Futter geben (je nach Pferdegröße), da Futterkalk viel natürliches Calcium enthält.

Alles Gute für Dein Pferd und Dich.

Viele Grüße

Christa Malcher (THP für Pferde)
« Letzte Änderung: 29 Juli 10 09:36 von christa »

finaly

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #49 am: 24 August 10 18:41 »
So,bei uns gibbet sehr positive Neuigkeiten!!! Bin heute um mir eine zweite Meinung einzuholen nach Telgte in die Tierklinik gefahren und dort war dann das Ergebnis dass meine Maus beidseitig vorne Lahm ist und es keine HGE  ist sondern dass sie  einen ganz leichten Reheschub gehabt haben muß!!!!! Yipppiee! Freitag gibt es einen speziellen Rehebeschlag,der in der Klinik erstmals gemacht wird und danach ist wieder tägliches Schritt reiten für eine halbe Stunde angesagt! Kein Kraftfutter für die nächsten drei Wochen und danach gehts wieder zur Kotrolle!!!!Und dann sehen wir weiter!!!!

christa

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #50 am: 24 August 10 18:55 »
Liebe Finaly,

ich freue mich für Dich, dass es Deinem Pferd wieder besser geht. Bei Hufrehe solltest Du trotzdem vorsichtig sein, da sonst in manchen Fällen auch wiederkehrende Krankheitsschübe auftreten können.

Hier ein paar Tipps für Dein Pferd:

Die Hufrehe-Symptomatik beim Pferd

Hufrehe ist immer mit extrem starken Schmerzen verbunden, mit Schwitzen und Muskelzittern und mit einer erhöhten Atemfrequenz. Vielfach kommt es auch zu Fieber und zu einer Krummstellung der Wirbelsäule. Dies wird durch die Schmerzen verursacht. In extremen Fällen legt sich das Pferd auf den Boden und möchte sich nicht bewegen. Typisch für eine Hufrehe sind auch das Auffußen der Ballen und Trachten des Hufes (sogenannte Trachtenfussung). Dabei wird der Zehenbereich des Hufes entlastet. Die Hinterbeine werden weit unter den Pferdebauch gestellt.
Der Hufrehe-Verlauf

Hufrehe bricht meistens in kürzester Zeit aus und geht nach etwa 2 Tagen in einen chronischen Verlauf über. Die Hufrehe kann man an der erweiterten weißen Linie erkennen und der Sohlenvorwölbung. Manchmal befinden sich an der Hufaußenseite dicke Hufringe und die unteren zweidrittel des Hufes können stark nach vorne-außen gebogen sein. Das Hufbein kann sich aus seiner Befestigung heraus lockern und somit senkt sich das Hufbein langsam nach unten. Manchmal treten dann auch Hufbeinrotationen auf. In ganz schlimmen Fällen kann sogar die Hufbeinspitze die Hufsohle durchstoßen und dies führt zu bakteriellen Entzündungen im Huf.

Mögliche Auslöser für Hufrehe

Traumatische Rehe
Durch Belastung und Erschütterung ausgelöst bei Distanzritten, Aufschlagen auf Steine, langen Galoppaden auf Asphalt oder anderen knallharten Böden, usw.

Fütterungsrehe
Verursacht durch eine Stoffwechselstörung im Dickdarm, weil zu viele Kohlenhydrate und Fruktan in den Darm gelangen.

Geburtsrehe
Entstanden durch verbleiben der Nachgeburt in der Gebärmutter.

Toxische Rehe
Wird durch Aufnahme von giftigen Stoffen ausgelöst, z.B. Giftpflanzen auf der Weide oder im Heu, Holzschutzmittel im Stall, Pflanzenschutzmittel (Pestizide) im Getreide/Kraftfutter, Schimmelpilze im Heu, Klärschlamm auf Feldern mit anschließender Bepflanzung (=Schwermetallbelastung der Pflanzen), seltene oder fehlerhafte Entwurmung, etc.

Medikamentöse Rehe
Ausgelöst durch bestimmte Medikamente, wie z.B. Kortison.

Infektiöse Rehe
Durch Viren oder Bakterien ausgelöst, die zu schweren Allgemeininfektionen führen können.

Kaltwasser-Rehe
Entsteht, wenn ein überhitztes Pferd große Mengen kaltes Wasser trinkt.

Borreliose-Rehe, Equines Metabolisches Syndrom-Rehe, Equines Cushing Syndrom-Rehe
Diese Krankheiten sind ursächlich dafür verantwortlich, dass Pferde immer wieder an Hufrehe erkranken. Nähere Infos über diese Kranheiten hier im pferdewiki unter Krankheiten/Equines Metabolisches Cushing/Borreliose/Equines Metabolisches Syndrom zu sehen.

Hufstatik-Rehe
Eine seltene Hufpflege (zum Beispiel nur alle 3 Monate) durch Hufschmied oder Hufpfleger, kann manchmal eine Hufrehe auslösen, da im Laufe der Jahre dadurch die Hufstatik ungünstig verändert wird. Auch eine unkorrekte Behandlung der Hufe durch den Hufschmied kann eine Hufrehe fördern, wenn zum Beispiel die Statik der Hufe nicht mehr stimmig ist. Dadurch entstehen Fehlbelastungen im Huf und durch das Reiten über Stock und Stein, bildet sich dadurch schneller eine traumatische Hufrehe aus.

Die phytotherapeutische Behandlung bei Hufrehe

Für die Nieren und die Leber zum Entgiften

Zum Beispiel Goldrute oder Brennessel oder Ackerschachtelhalm verfüttern für die Nieren, jeweils 30 Gramm pro Tag für 6 Wochen. Für die Leber eignet sich Löwenzahnkraut, Löwenzahnwurzel oder auch Mariendistelsamen. Jeweils 30 Gramm pro Tag, auch für 6 Wochen.

Für die Durchblutungsförderung der Hufe

Gingkoblätter geben, täglich 30 Gramm für circa 4 Wochen. Dieses Mittel fördert die arterielle und venöse Durchblutung.

Bei Schmerzen und bei Entzündungen im Rehehuf

Als leichtes Schmerzmittel gelten z.B. Teufelskrallenwurzel, Weidenrinde oder Echtes Mädesüß, jeweils 30-60 Gramm pro Tag für die Zeit der Schmerzen. Diese Pflanzen wirken zudem auch stark entzündungshemmend in der angegebenen Dosierung. Bei akuten Schmerzen bei Ausbruch einer Hufrehe, kann man täglich zusätzlich 5-10 ml Belladonna D 3 unter die Haut spritzen oder spritzen lassen für insgesamt 4 Tage lang. Starke Schmerzmittel sind bei Rehe nicht empfehlenswert, da diese fatale Folgen haben kann, dadurch, dass sich das Pferd zu viel bewegt und somit eine Heilungsaussicht deutlich verschlechtert wird.

Die äußere Behandlung der Hufe

Äußerlich sind Lehmpackungen oder einfach feuchte Erde sehr sinnvoll (als Umschläge). Die Hufeisen sollten abgenommen werden, sofern dies das Pferd zulässt. Barfußlaufen fördert die Durchblutung des Hufes und ist somit sinnvoll bei einer Rehebehandlung. Hat sich die Hufsohle allerdings schon stark gesenkt und berührt diese den Boden, kann es manchmal sinnvoll sein einen Rehebeschlag für eine gewisse Zeit zu benutzen. Die Hufe sollten spätestens alle 4-5 Wochen von einer Hufpflegerin oder einem Hufschmied zubereitet werden, so, das die Trachten allmählich ganz leicht gekürzt werden. Weiche Einstreu im Stall sind empfehlenswert für Rehepferde. Hierfür eignet sich weicher Torf, Späne oder Sand.

Die Fütterung bei Hufrehe

Kein Getreide, Kraftfutter, Brot, Silage oder 2.und 3. Heuschnitt verfüttern. Dies fördert eine Hufrehe. Nur ganz wenig Gemüse und Obst verfüttern, evtl. pflanzliches Mineralfutter und große Mengen von dem 1. Heuschnitt verfüttern. Bei regelmäßiger Bewegung sollten täglich 50-100 ml kaltgepresstes Distelöl oder Leinöl zugefüttert werden, damit dass Pferd genügend Energie zur Verfügung hat. Kohlenhydrate und zuviel Fruktan meiden. Fruktan befindet sich in frischem Weidegras und der Gehalt ist von der Witterung abhängig, deswegen nur portionierten Weidegang anbieten. Wer möchte, kann kleine Mengen von unmelassierten Rübenschnitzeln geben. Ca. 300 Gramm Rübenschnitzel pro Tag sind akzeptabel für ein Rehepferd. 300 Gramm Rübenschnitzel (ohne Melasse, Zucker und Honig) werden mit ca. 1,5 Liter kaltem Wasser übergossen und 12 Stunden lang eingeweicht. Erst dann dürfen sie verfüttert werden, da sie sonst im Magen stark aufquellen würden.

Weitere Behandlungsmethoden bei der akuten Rehe

Aderlass hat sich bei Rehepferden bestens bewährt. Etwa 5-10 Liter Blut dürfen einmalig abgezapft werden. Danach dürfen Elektrolyte gegeben werden, damit die Pferde nicht abbauen.


Viele Grüße und alles Gute

Christa Malcher (THP für Pferde)

lobella

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #51 am: 28 August 10 21:33 »
Hallo,
auch wenn hier nur sehr selten geschrieben wird, kommt nun mal mein Erfahrungsbericht und die Leidensgeschichte meines Pferdes: 16 Jahre alt, Wallach, Freizeitpferd.

Im Winter 09/10 fing es an. Das Pferd wurde steif und immer weniger lauffreudig. Da er in einem Offenstall stand, nahm ich zunächst an, dass ihm der kalte Winter zusetzt. Also bekam er eine Decke und eine osteopathische Behandlung und eine Vitamin E Kur.

Es änderte sich nichts wurde nur schlimmer. Nach der Schrittphase wollte ich zum Antraben auf den Hufschlag und mein Pferd blieb stehen oder ging rückwärts. Die schlauen Sprüche der Stallkolleginnen "der testet dich".
Dann fing er an leicht zu ticken, besonders auf der linken Hand. Aussage der RL:
Der muss mal anständig vorwärts geritten werden, dann hat der auch keinen Taktfehler".
Das tat ich und der Taktfehler war nach der ersten Reitstunde bei dieser Frau weg, dafür war mein Pferd nach der vierten Reitstunde stocklahm und zwar rechts vorne.

Ein paar Tage nicht geritten, drei Wochen keine Reitstunde und dann ein neuer Versuch. Das Pferd war bei Belastung (5 Minuten traben) lahm.

Tierarzt Vortraben, Beugeprobe links positiv. Warum links, er war doch rechts lahm???

Er bekam Schmerzmittel und war trotzdem am nächsten Tag unverändert lahm.






















































lobella

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #52 am: 28 August 10 21:43 »
Also Anfang Februar in die Klinik und Leitungsanästhesie. Nach zwei Tagen stand die Diagnose. Ihr ahnt es schon: Hufgelenksentzündung.
Die Röntgenbilder zeigten lt. Tierarzt Veränderungen am Strahlbein ausgelöst durch die chronische Entzündung. Die Veränderungen sehe ich bis heute nicht, obwohl ich mittlerweile sicherlich 200 Röntgenbilder von Strahlbeinen gesehen habe.
Mir wurde eine Tildren-Infusion angeraten. Wegen der Kosten und einer Chance von 50 % auf Heilung wurde er erstmal nur mit einer Coritson-Depotspritze entlassen.

Drei Wochen später bekam er die Infusion. Total komplikationslos in der Klinik verlaufen. Keine Kolikanzeigen, sehr professionel und routiniert durchgeführt.

Pferd soll täglich 20 Minuten Schritt geführt werden auf weichem Boden.
Auf dem Röntgenbild sieht man, dass der Huf zum Hufgelenk nicht parallel verläuft. Ich setze mich also intensiv mit Hufbearbeitung auseinander und entscheide mich gegen den Rat des Tierarztes dem Pferd geschlossene Eisen mit Polstern zu verpassen. Mein Pferd bleibt Barhufer.

lobella

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Re: Hufgelenksentzündung
« Antwort #53 am: 28 August 10 21:59 »
Drei Monate lang wollte mein Pferd keinen unnötigen Schritt gehen. Aus einem temperamentvollen Pferd wurde ein mageres struppiges Etwas, dass nur noch Mash fraß und alles andere liegen ließ.
Ich entschied mich wieder für Boxenhaltung mit täglichem Auslauf und Barhufbearbeitung nach Natural Hoof Care.
Im Februar mit dem Leben abgeschlossen und im Mai lahmfrei im Trab.
Gaaanz langsam fing ich wieder an zu reiten, lange Schritt sehr kurz Trab.
Plötzlich stellte ich fest, dass mein Pferd total schief war. War das so extrem schon vor der Erkrankung und ist von mir nicht bemerkt worden? Die kranke Seite war an der Schulter viel stärker bemuskelt als die gesunde Seite und er setzt mich beim Reiten stark auf die gesunde Seite.
Wieder osteopathisch behandelt und viel gelesen und gelernt über Schiefe.
Aber... trotz aller Schonung, etwas spazieren reiten, spazieren gehen, etwas Führanlage, etwas Bodenarbeit, viel Massage, spezielle RL die sich mit Schiefe auskennen ist mein Pferd nun wieder lahm und zwar auch im Schritt.

Ich suche hier eigentlich Pferdebesitzer, die das ähnlich erlebt haben oder erleben. Ist jetzt die HGE durch die Schiefe entstanden, oder die Schiefe durch die HGE? Das Thema Schiefe ist noch nicht angesprochen worden und deshalb wollte ich das mal anregen.
Würde mich über eine Antwort freuen, da ich im Moment in einer Sackgasse stecke, was die weitere Behandlung meines Pferdes angeht.