Bei Reit- und Springpferden, die nach einer Pause wieder antrainiert werden, bei trächtigen Stuten im letzten Drittel der Schwangerschaft und im Zeitraum der Laktation sowie bei wachsenden Fohlen ist der Calciumbedarf erhöht.
Bei der Verfütterung phosphorreicher Futtermittel wie Kleie, jungem Weidegras oder bei calciumarmer Ernährung durch viel Hafer und früh geerntetem kräuterarmem Weidegras kann ein Ca-Mangel durch die Zufütterung von Futterkalk ausgeglichen werden.
Calciummangel ist durch eine Blutuntersuchung nur schwer zu entdecken, weil der Pferdeorganismus den Calcium-Spiegel im Blut mit Calcium aus den Knochen ausgleicht.
Ein Symptom mit dem der Pferdebesitzer Calciummangel bei seinem Pferd entdecken kann, ist, wenn das Pferd beginnt, an Mauern zu lecken.
Wer ausreichend Mineralfutter gibt, kann auf eine zusätzliche Gabe von Futterkalk getrost verzichten.