Lavendel

Eine Neuheit aus England bereichert im 16. Jahrhundert Europa. Seitdem findet er sich in vielen Gärten wieder: Lavendel! Traditionelle Verwendung für Pferde: Innerlich für Entspannung und Wohlbefinden, äußerlich zur Pflege der Haut oder bei Insektenbelastung.

Der Echte Lavendel (lavendula angustofolia, lavendula officinalis), auch benannt als Nervenkräutel, Speick oder Lavander, ist ein Lippenblütler. Der Juni bis September blühende, 20-60 cm hohe Halbstrauch mit seinen lanzettförmigen, schmalen Blättern stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Benediktiner brachten ihn im Mittelalter über die Alpen. Die Lavendelfelder in der französischen Provence sind ein touristisches Highlight.

In den Lavendelblüten befindet sich ätherisches Öl (Lavendelöl), das hauptsächlich aus Linalylacetat und Linalool besteht. Ferner enthalten die Blüten Lamiaceen-Gerbstoffe (wie Rosmarinsäure) und Flavonoide. Weitere Inhaltsstoffe sind Glykosid, Saponin, Cumarine.

Lavendel hat eine lange Tradition. Es soll im Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun eine immer noch nach Lavendel duftende Salbe gefunden worden sein. Allein das zeigt schon, was für eine kräftige Pflanze der Lavendel ist, wobei er doch so zart und sinnlich duftet.

Für die äußerliche Anwendung können die Lavendelblüten als Tee aufgegossen werden. Den Tee durch ein Sieb seihen und dann in einen Pumpzerstäuber füllen. Damit kann man das Pferd einsprühen, wenn viele Insekten unterwegs sind. Auch zur Pflege des Mähnenkamms und der Schweifrübe ist der Lavendeltee prima geeignet. Wer den Lavendeltee konservieren möchte, gibt noch einen ganz großen Schluck Apfelessig hinzu. Dann ist der Lavendeltee keimfrei und kann auch außerhalb vom Kühlschrank gelagert werden. Ebenfalls kann für die äußerliche Anwendung am Pferd Deganius Lavendelöl gewählt werden.

Für die Gabe zum Futter haben sich die Lavendelblüten bewährt. Lavendelblüten können eingesetzt werden bei stressigen Situationen wie zum Beispiel Umzug, Transport, Eingewöhnung in eine neue Herde, Stress mit dem Boxennachbarn, längerer Krankheit und daraus entstehenden Bewegungsmangel, usw.

Verwendung:
Einem großen Pferd mit etwa 500-600 kg Körpergewicht kann man täglich 30 Gramm Lavendelblüten für circa sechs Wochen am Stück geben (entspricht 1,3 kg), einem Kleinpferd oder Pony täglich circa 20 Gramm verabreichen (entspricht 0,85 kg). Für Miniponys sind 10 Gramm Lavendelblüten pro Tag die richtige Menge. Die Lavendelblüten können unter das gewohnte Futter gemischt werden, eventuell das Futter leicht anfeuchten.

Kilopreise (Staffel):
bis 2,5 kg bis 5 kg bis 10 kg bis 25 kg
26,20 € 25,40 € 24,90 € 24,80 €
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