Mädesüß

Die traditionelle Verwendung beim Pferd: trägt zur Blutreinigung bei und fördert die Durchblutung.

Mädesüß (alternativer Name: Spierkraut) kann bei Hufrehe, Gelenkerkrankungen und alten Pferden die bessere Durchblutung des Körpers unterstützen. Mädesüß enthält unter anderem Spiraeosid, auch Quercetin 4 genannt, welches durchblutungsfördernd ist. Traditionell wird dieses Kraut auch zur Blutreinigung unter das Futter gemischt.

Weil Pferde bei Schmerzen und Fieber still vor sich hin leiden und man das selber oft schlecht erkennen kann, möchten wir von Deganius für mehr Aufklärung hilfreich zur Seite stehen. Mädesüß enthält das bekannte Salicin. Die Verweildauer im Organismus liegt bei einem Pferd leider nur bei einer Stunde, bei anderen Tierarten und bei Menschen dauert der Abbau der Salicylsäure (Halbwertszeit) im Körper deutlich länger, so dass sie längere Zeit im Körper verweilen kann. Das gleiche gilt übrigens auch für Weidenrinde, die ebenfalls Salicin enthält. Die Weidenrinde enthält dafür andere gesundheitsfördernde Stoffe, die für ein Pferd gewinnbringend sind.

Somit sind Mädesüß und Weidenrinde bei Pferden nicht fiebersenkend und die angebliche Schmerzlinderung ist bei Pferden fragwürdig. Hierfür eignen sich andere Kräuter wesentlich besser. Zum Beispiel können bei leichten Gelenkerkrankungen Teufelskrallenwurzel, Hagebutten mit Kernen oder Ingwerwurzel zur Unterstützung gegeben werden. Allein der Quercetingehalt kann im Mädesüß durch seine Durchblutungsförderung geeignet sein, jedoch ist die Bezeichnung Schmerzlinderung in diesem Zusammenhang irreführend.

Wenn man Mädesüß längere Zeit verfüttern würde, können die in dem Kraut enthaltenen Gerbstoffe Reizungen im Magen und somit zu Magendruck führen. Deswegen sollte man zur Beruhigung der Magenschleimhaut Flohsamenschalen oder Kanne Fermentgetreide verwenden, wenn es einige Monate gegeben werden sollte. Bei kurzzeitiger Anwendung vertragen die meisten Pferde das Kraut sehr gut.

Buchtipp für noch näher Interessierte – alles über Salicin, Salicylsäure und weitere pharmakologisch wirksame Stoffe für Pferde und andere Tierarten ist hier nachzulesen: "Pharmakotherapie bei Haus- und Nutztieren" von Wolfgang Löscher, Fritz Rupert Ungemach und Reinhard Kroker (ISBN: 9783830411239).

Verwendung:

Täglich sechs Gramm Mädesüßkraut pro 100 kg Körpergewicht geben. Kann mehrere Wochen zum Futter gegeben werden. Wer es einige Monate geben möchte, sollte zusätzlich die Magenschleimhaut des Pferdes schützen (Flohsamenschalen oder Kanne Fermentgetreide). Das Mädesüßkraut kann unter das gewohnte Futter gemischt werden, eventuell das Futter leicht anfeuchten.

Kilopreise (Staffel):
bis 2,5 kg bis 5 kg bis 10 kg bis 25 kg
15,50 € 14,62 € 14,23 € 14,13 €
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