Mistel

Mistel ist eine Pflanze mit vielen mythischen Bedeutungen. Traditionelle Verwendung: für gesunden Blutdruck, Stabilisierung des Kreislaufes, zur Regulierung des Hormonhaushaltes.

Die Mistel wird Viscum album genannt, auch Vogelkraut, Hexennest, Hexenbesen, Heil aller Schäden, Wintergrün und Vogelleimkraut.

Berühmt wurde die Mistel vor allem durch die Kelten. Die Druiden (Zauberer) erachteten die Mistel als heilig, wenn sie auf einem Eichenbaum wuchs (Loranthus europaeus). Dann brauten sich die Kelten aus der Mistel einen Zaubertrank, natürlich nur aus Misteln, die zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Ritual und mit einer goldenen Sichel geschnitten wurden. Dem daraus gewonnen Zaubertrank sprach man allumfassende Kräfte zu: Gifte unwirksam machen, Mut verleihen, Krankheiten heilen und die Fruchtbarkeit fördern. Kennen Sie "Asterix und Obelix"? Da spielt die Mistel eine sehr wichtige Rolle!

Die Mistel enthält Lectine, Viscotoxine, Poly- und Oligosaccharide, Flavonoide, Cyclitole und viele weitere Stoffe.

Traditionell wird Mistelkraut zur Förderung eines gesunden Blutdruckes und für den stabilen Kreislauf, bei Geschwulsterkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems gegeben. Es wird behauptet, dass die Mistel ein schwach giftiges Kraut für Pferde sei. Tatsache ist: In sehr hohen Gaben führt sie sie zu Koliken, Atemnot und zu einem gestörten Zusammenwirken der Bewegungsmuskulatur. Ursache für diese Beschwerden der Pferde sind die (vor allem in den Beeren) enthaltenen Viscotoxine. Doch wie immer gilt: Es kommt auf die Menge an!

Laut antroprosophischer Lehre (nach Rudolf Steiner) werden die Misteln als Ergänzung gegeben, zur Stabilisierung des Gesundheitszustandes bei Krebserkrankungen. Sein Ansatz unterscheidet jedoch die Misteln je nach Wirtsbaum, auf dem sie gewachsen sind. In Apotheken erhält man Mistel-Ampullen zum Spritzen. Mistel ist auch als getrocknetes Kraut oder als Frischpflanzensaft gängig. Die Mistel sollte nicht erhitzt werden, deshalb kann man mit ihr einen Kaltauszug zubereiten.

In der Literatur gibt es über die Fütterungsmengen für Pferde unterschiedliche Angaben. Kleine tägliche Gaben getrocknetes Mistelkraut (ohne Beeren!) sind für wenige Wochen für ein Pferd gesundheitsfördernd.

Bitte beachten: Wer Misteln selbst sammeln möchte, sollte die weißlichen Beeren unbedingt entfernen. Denn diese sind tasächlich schon in kleinen Mengen giftig.

Verwendung:
Einem großen Pferd mit etwa 500 bis 600kg Körpergewicht kann man täglich 30 Gramm Mistelkraut für 6 Wochen geben (1,3 kg), einem Kleinpferd oder Pony kann man täglich circa 20 Gramm verabreichen (0,85 kg). Das Mistelkraut kann unter das gewohnte Futter gemischt werden, eventuell das Futter leicht anfeuchten. Bei einem Kaltauszug wird die entsprechende Menge Mistelkraut mit ein bis zwei Tassen kaltem Wasser über Nacht angesetzt. Am nächsten Tag wird das Kraut durch ein Sieb abgeseiht und nur die Flüssigkeit verwendet.

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